Überführung Pfingstweidstrasse, Zürich




Die Überführung Pfingstweidstrasse wurde im Jahre 1971 erstellt und dient als Zubringer zur Autobahn A1 Richtung Bern, Basel. Nach einer ununterbrochenen intensiven Nutzung ist eine Komplettsanierung unumgänglich.

Die Brücke und die Rampenbauwerke erhalten neue Leitmauern in Beton. Die Fahrbahnplatte der Brücke wird nach einer erforderlichen Betoninstandsetzung, mit einer Epoxidharzversiegelung mit einer anschliessend vollflächig aufgeflämmten PBD-Abdichtung versehen. Als Belag wird danach ein 3-schichtiger Gussasphalt eingebracht. Im Bereich der Rampen wird der bestehende Walzasphalt ebenfalls durch einen Neuen ersetzt.

Die Fahrbahnübergänge an den beiden Widerlagem werden vollständig ersetzt und die Belags- und Fahrbahnübergangsentwässerung an die ebenfalls neue, ausserhalb des Brückenhohlkastens angeordnete Brückenentwässerung angeschlossen. Am Brückenhohlkasten sind nur wenige Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Lokale Instandsetzungen im Bereich von alten, undichten Entwässerungsleitungen oder Fugen erfolgen im Zusammenhang mit dem Neubau der Leitmauern. In beiden Widerlagerkammem werden ganze Wände, mittels Betonabtrag bis 30 mm Tiefe und anschliessender Reprofilierung mit Spritzbeton von 40 mm instandgesetzt. Eine lokale Betoninstandsetzung erfolgt an den übrigen Wanden und Decken. Bei den Lagern werden die Dichtungen und der Korrosionsschutz erneuert. Die Stützen werden gereinigt und erhalten nach einer Instandsetzung eine Hydrophobierung und Versiegelung bis auf 3.0 m über Terrain. Die Widerlageraussenwände wie auch die Stützmauern werden je nach Schadenausmass bis auf eine vorgängig definierte Wandhöhe vollflächig instandgesetzt. Dabei erfolgt ein Betonabtrag bis auf eine tiefe von 30 mm und ein anschliessendes Vorbetonieren von 70 mm. Oberhalb der aufprofilierten Flache erfolgen lokale Betoninstandsetzungen. Nach den Reprofilierarbeiten werden die Wände auf eine Hohe von 2.0 m hydrophobiert und versiegelt.